Verein zur Förderung von Waisenkindern in Yutupis, Peru

Über uns

Wir sind eine Gruppe von Leuten aus Berlin, die sich seit 2006 ehrenamtlich für NAMAK e.V. engagiert.

Frank, 41 Jahre
Ich lernte José, einen Awajún Indianer aus dem Norden Perús, im Jahr 2002 in Lima kennen. Zusammen besuchten wir sein Dorf Yutupis. Ich hatte die Möglichkeit, das Leben der Menschen im Dorf und auch die zunehmenden Einflüsse der westlichen Zivilisation beobachten zu können. Diese Einflusse sind nicht umzukehren; die Welt wächst zusammen. Das Leben läuft vorwärts, nie zurück. Ich habe mich mit vielen Leuten unterhalten und mir wurde klar, dass diese Menschen dabei sind, ihren Platz, ihre Identität & ihre Lebensweise in einer sich gerade für sie sehr schnell ändernden Welt neu zu definieren. Dies erfordert eine aktive Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten des Jetzt. Als José mich bei meinem zweiten Besuch 2004 um Unterstützung beim Aufbau eines Waisenhauses bat, dachte ich: „Hier können wir den Menschen bei dieser aktiven Auseinandersetzung helfen!“ Die bisherigen Ergebnisse (die Ideen & der Elan der Mitarbeiter vor Ort, die Vorbildfunktion des Waisenhauses CIANAH in der indianischen Community) bestätigen mich in meiner Überzeugung, dass mit der Arbeit von CIANAH in Yutupis ein Beispiel für eine eigenständige und selbstorganisierte Gemeindearbeit angestossen wurde, die viele Menschen in der Region inspiriert. Bei all dem geht es natürlich um die Menschen, um die Kinder. Und jedes Kind, das in Ruhe und Sicherheit seine schulische Ausbildung beenden kann, kann uns fröhlich stimmen. Dabei möchte ich weiter nützlich sein.

Melanie, 41 Jahre
Die Waisenkinder gibt es, weil junge Menschen in Yutupis mit den gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte schwer zurechtkommen – unsere westliche Zivilisation wirkt an allen Ecken und Enden auf sie ein und stellt jahrhundertelange Traditionen in Frage. Wenn nun junge Menschen in Berlin sie dabei unterstützen, sich selbst zu helfen und neue Antworten zu finden, ist das für mich ein kleiner, aber konkreter Beitrag zu internationaler Gerechtigkeit.

Andreas, 39 Jahre
Für mich ist es in erster Linie wichtig in Yutupis zur Schaffung eines Rahmens beizutragen, der es den Menschen vor Ort und vor allem den jetzigen Kindern ermöglicht, sich mit den Veränderungen in ihrer Gemeinschaft in einer Weise auseinander zu setzen, die nicht maßgeblich durch existentielle Faktoren und Ängste beeinflusst wird.

Guido, 46 Jahre
Eine konkrete Idee, Kindern eine lebenswerte Kindheit zu ermöglichen, also warum nicht den Versuch unternehmen diese umzusetzen? Daran mitzuwirken und zu erleben wie aus dieser Idee ein in der Region anerkanntes und funktionierendes Waisenhaus entsteht, erfüllt mich mit Freude.

René, 39 Jahre
Ich unterstütze das Projekt seit 2011 in der Funktion des Schatzmeisters. Wenn ich, mit dem was ich gut kann, einen bescheidenen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Kindern leisten kann, die sich außerhalb unserer Perspektive auf Wohlstand und Probleme des alltäglichen Lebens neben existentiellen Nöten mit der grundlegenden Veränderung ihres soziokulturellen Umfeldes auseinandersetzen müssen, dann zögere ich nicht und sage ja – ich möchte helfen. Ich freue mich, dieses Projekt begleiten zu können und den Kindern in Yutupis eine lebenswerte und möglichst selbstbestimmte Entwicklungsperspektive zu ermöglichen.

 

Sie können sich gern unsere Satzung durchlesen.

NAMAK e.V. Tel.030/50174620 Mail:info@namak.de